Intra­vi­t­reale Injektionen

Bei der feuch­ten Maku­la­de­ge­ne­ra­tion ste­hen uns mitt­ler­weile neue Medi­ka­mente zur Ver­fü­gung, die ope­ra­tiv direkt in den Glas­kör­per des Auges ein­ge­ge­ben wer­den. Die­ses Ver­fah­ren nennt sich IVOM (intra­vi­t­reale oku­läre Medikamenteneingabe).

Die so ver­ab­reich­ten Medi­ka­mente hem­men durch die Blo­ckade spe­zi­el­ler Wachs­tums­fak­to­ren die Neu­bil­dung und Durch­läs­sig­keit krank­haf­ter Gefäße.

Die Injek­tion fin­det unter örtli­cher Betäu­bung statt. Der Glas­kör­perraum wirkt als Medi­ka­men­ten­re­ser­voir und gibt über meh­rere Wochen stän­dig etwas vom Wirk­stoff an die Netz­haut und die Ader­haut ab. Aktu­ell wer­den ver­schie­dene Medi­ka­mente ein­ge­setzt, u. a. Lucen­tis®. Da es nach eini­ger Zeit zu einem Wir­kungs­ver­lust kommt, sind meh­rere Injek­tio­nen in gewis­sen Zeit­in­ter­val­len (etwa 4-6 Wochen) erforderlich.

Soll­ten Sie an einer feuch­ten Maku­la­de­ge­ne­ra­tion lei­den und eine The­ra­pie bei Ihnen sinn­voll sein, wer­den wir Sie aus­führ­lich infor­mie­ren und beraten.