Die häufigsten Fragen
zum Grauen Star

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  1. Was ist ein Grauer Star?
  2. Wie verändert sich dadurch Ihr Sehvermögen?
  3. Wie wird der Graue Star behandelt?
  4. Wann sollte der Graue Star operiert werden?
  5. Treten während der Operation Schmerzen auf?
  6. Aus welchem Material bestehen intraokulare Kunstlinsen und wie sehen diese aus?
  7. Stationäre oder ambulante Operation?
  8. Wie sicher ist die Operation?
  9. Sind Komplikationen bei der Staroperation möglich?
  10. Wie verändert sich Ihr Sehvermögen nach der Linsenimplantation?
  11. Wie verhalten Sie sich richtig nach der Operation?
  12. Was ist ein Nachstar?

1. Was ist ein Grauer Star?

Der Graue Star oder die „Katarakt“ ist eine Eintrübung der natürlichen, ursprünglich klaren Augenlinse. In den meisten Fällen handelt es sich um eine altersbedingte Erkrankung, die erst nach dem 60. Lebensjahr auftritt.


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2. Wie verändert sich dadurch Ihr Sehvermögen?

Sie bemerken, dass Sie wie durch einen leichten Schleier sehen, der mit der Zeit immer dichter wird. Außerdem nimmt Ihre Blendungsempfindlichkeit zu. Entgegenkommende Scheinwerfer blenden stark. Sie können bei Gegenlicht plötzlich nichts mehr sehen. Das Lesen bei schlechter Beleuchtung und das Sehen im Dunkeln fallen immer schwerer. Sie werden im höheren Alter innerhalb weniger Jahre immer kurzsichtiger (ständig neue, stärkere Brillen in kurzer Zeit).


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3. Wie wird der Graue Star behandelt?

Augentropfen helfen nicht. Bisher konnte kein Medikament die Linsentrübung aufhalten oder heilen. Die einzige Behandlung, die wirklich hilft, ist die Operation. Dabei wird Ihre getrübte, natürliche Augenlinse aus dem Auge entfernt und eine klare, neue Kunstlinse in Ihr Auge eingebracht.


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4. Wann sollte der Graue Star operiert werden?

Den richtigen Zeitpunkt der Operation bestimmen Sie gemeinsam mit Ihrem Augenarzt. Nur Sie selbst können entscheiden, wann Ihr Sehvermögen so beeinträchtigt ist, dass es für Ihre täglichen Anforderungen nicht mehr ausreicht und wann Sie zur Operation bereit sind. Wenn Sie allerdings Autofahrer sind, muss der Operationszeitpunkt früher ansetzen werden.


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5. Treten während der Operation Schmerzen auf?

Nein. Durch die örtliche Betäubung des Auges merken Sie von der Operation meistens gar nichts oder nur sehr wenig. Zusätzlich erhalten Sie eventuell ein leichtes Beruhigungsmittel vor dem Eingriff.


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6. Aus welchem Material bestehen intraokulare Kunstlinsen und wie sehen diese aus?

Es gibt faltbare Intraokularlinsen, die meist aus Acryl oder Silikon bestehen. Nicht faltbare Intraokularlinsen bestehen aus PMMA (Polymethylmethacrylat). Der optisch wirksame Teil der Intraokularlinse hat meist einen Durchmesser von etwa 6 Millimeter. Am Rand der Linse befinden sich Bügel, sogenannte Haptiken, die für einen sicheren Sitz der Linse im Auge sorgen.


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7. Stationäre oder ambulante Operation?

Die Operation des Grauen Stars, auch Kataraktoperation genannt, gehört zu den Operationen, die in der Regel ambulant ausgeführt werden. Nur in besonderen, begründeten Fällen kann ein stationärer Aufenthalt notwendig werden.

In der Regel werden beide Augen getrennt operiert. Erst wenn Sie mit dem behandelten Auge wieder gut sehen können, werden wir mit Ihnen den Zeitpunkt für die Operation des anderen Auges besprechen.


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8. Wie sicher ist die Operation?

In Deutschland werden Jahr für Jahr über 600.000 Operationen zur Behandlung des Grauen Stars durchgeführt. Mit den heutigen Verfahren ist die Komplikationsrate bei der Operation des Grauen Stars äußerst gering.


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9. Sind Komplikationen bei der Staroperation möglich?

Komplikationen in Zusammenhang mit der Operation des Grauen Stars sind sehr selten und können in den meisten Fällen gut beherrscht werden.


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10. Wie verändert sich Ihr Sehvermögen nach der Linsenimplantation?

Bereits einen Tag nach der Operation bemerken Sie eine wesentliche Verbesserung Ihres Sehvermögens. Bis Sie Ihre endgültige, gute Sehschärfe erreichen, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen. Falls dies notwendig ist, wird Ihnen eine vorläufige Brille verordnet.

Nach frühestens 3 Wochen werden die Werte für Ihre neuen Brillengläser bestimmt. Sie werden eine leichte Brillenkorrektur für die Ferne benötigen. Zum Lesen bzw. für Sehanforderungen im Nahbereich benötigen Sie eine Lesebrille.


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11. Wie verhalten Sie sich richtig nach der Operation?

  • Drücken oder reiben Sie nicht am operierten Auge.
  • Tragen Sie in den ersten Nächten zur eigenen Sicherheit einen Kapselverband.
  • Duschen dürfen Sie bereits am nächsten Tag. Benetzen Sie dabei anfangs Ihr Gesicht noch nicht mit Wasser oder Seife.
  • Vermeiden Sie schwere Tätigkeiten, Schwimmen oder Saunagänge, bis Ihr Augenarzt es Ihnen wieder gestattet.
  • Bei einigen Patienten tritt in den ersten Tagen nach der Operation ein vermehrtes Blendempfinden auf. Falls dies bei Ihnen zutrifft, tragen Sie eine Sonnenbrille.
  • Lesen Sie in den ersten Wochen nicht mehr als notwendig. Sie können jedoch fernsehen.
  • Selber Auto fahren dürfen Sie erst, wenn wir Ihnen dies ausdrücklich wieder erlauben. Ihre neue Brille kann erst einige Wochen nach der Operation verordnet werden, daher müssen Sie etwas Geduld haben.
  • Wenden Sie die verordneten Tropfen oder Salben regelmäßig an.
  • Halten Sie unbedingt Ihre Nachuntersuchungstermine ein.

Falls Sie eine außergewöhnliche Reaktion am Auge beobachten, kontaktieren Sie uns bitte sofort.


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12. Was ist ein Nachstar?

Manchmal tritt nach mehreren Wochen erneut eine allmähliche Sehverschlechterung auf. Diese wird durch eine feine Gewebsmembran verursacht, die sich an der hinteren Linsenkapsel bildet. Der „Nachstar“ wird durch eine kurze ambulante Behandlung mit einem Laserstrahl beseitigt.

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